Förderverein bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. Arbeitskreise Dortmund, Hattingen und Sprockhövel

Der Altbergbau in den südlichen Stadtteilen von Wetter wurde bis zu seinem Tod im Frühjahr 1997 vom Fördervereinsmitglied Wilhelm Riebeling, dem letzten Steiger der Zeche Neuwülfingsburg betreut. Nach der Schließung der Zeche als Angestellter bei der AVU, der Betreiberin des Bergwerks beschäftigt, hat er im Auftrag seines Arbeitgebers 1978 die Planung und Projektierung des Bergbauwanderweges Wetter aufgenommen und war maßgeblich an seiner Verwirklichung beteiligt. Der frühere Bergbau in Herdecke und in Alt-Wetter wurde vom Arbeitskreis Dortmund des Fördervereins in Zusammenarbeit mit Walter Klisch bearbeitet. Der Arbeitskreis Wetter/Herdecke entstand 1997 aus einer dreiköpfigen Arbeitsgruppe, die inzwischen zehn aktive Mitglieder zählt. Bisher konnten folgende Maßnahmen durchgeführt oder vorbereitet werden - In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing für Wetter e.V. erfolgte die Erweiterung und Umwandlung des 1984 fertig gestellten Bergbauwanderweges (eine ca. 15 km lange Rundstrecke mit einem Abstecher von 2,5 km Länge) in drei Bergbaurundwege Wetter (BW1, 2 und 3) mit je ca. 9,5 km Länge zwischen Wetter-Grundschöttel und -Albringhausen mit Übersichts- und Erläuterungstafeln. Aufstellung eines Förderwagens angefüllt mit Wetteraner Kohle am Zugang zum BW1 in Wetter-Grundschöttel. - Erarbeitung der Wegbeschreibung, die in der Faltblatt-Reihe "Wandern in Wetter" der Stadt Wetter als Nr. 5: Bergbaurundwege zur Verfügung steht. - Mithilfe bei der Sicherung und Erhaltung der an den Bergbaurundwegen liegenden Bergbaurelikte. - Inspektion des Schlebuscher Erbstollens und Einleitung von Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen am Mundloch des Fahrschachtes und im Stollen. - Übernahme der Betreuung der Bergbaurelikte in Herdecke vom AK Dortmund.

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